Eppenich


liegt am Wollersheimer Bach und gehört als Ortsteil zu Bürvenich am Übergang von der Voreifel in die Zülpicher Börde. Am Ortsrand entspringt der Mausbach. Nachbarorte sind Wollersheim und Langendorf. Durch den Ort verläuft die Landstraße 11. 
Bei der kommunalen Neuordnung auf Grund des Aachen-Gesetzes zum 1. Januar 1972 kam Bürvenich/Eppenich vom Amtsbezirk Nideggen im Kreis Düren zur Stadt Zülpich im Kreis Euskirchen.
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Zur Geschichte des Ortes 
1208 schenkte die Gräfin Alverada von Molbach (Maubach) Land zwischen Eppenich und Bürvenich dem Kloster Füssenich. Bei dieser Schenkung werden Rudolf, Albert und Gerliphus von Eppenich genannt, vermutlich Mitglieder einer in Eppenich alteingesessenen adligen Familie. Eppenich gehörte früher teilweise zur Pfarre Wollersheim, teilweise zur Pfarre Bürvenich, heute gehört es ganz zur Pfarre Bürvenich. Für Eppenich war das Gericht Bürvenich zuständig, Gerichtsherren waren die Grafen und Herzöge von Jülich, die Eppenich regierten und die wenigen Siedlungen als Weiler/Eppenich bezeichneten. 

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Dem Bürvenicher Pfarrer Einkünfte vorenthalten
Das Kloster Bürvenich und der Parrer von Wollersheim besaßen in Eppenich je einen halben Zehnten, der aus Spelz, Roggen, Hafer, Rotwein, Heu und Holz bestand. Während aber 1582 der Pfarrer von Wollersheim den halben Zehnten in Eppenich erhielt, wurde dieser dem Bürvenicher Pfarrer von der Äbtissin vorenthalten, obwohl die früheren Pfarrer von Bürvenich den halben Eppenicher Zehnten noch enthalten hatten.
Der 1740 in Eppenich geborene Maximilian Trimborn war Prämonstratensermönch in der Abtei Steinfeld, wo er 1794 starb.
1795 besaßen die Klöster Bürvenich, Füssenich und Hoven zu Eppenich Ländereien:
Kloster Bürvenich 14 Morgen; Kloster Füssenich 96 Morgen; Kloster Hoven 2 Morgen.
Die französiche Regierung erklärte die den Klöstern gehörenden Güter zu Staatseigentum und verkaufte sie an Meistbietende.
Bis zur Aufhebung des Stiftes in Füssenich 1803 hatte dieses in Eppenich einen Hof besessen, der 1695 mit Ackerland, Wiesen und Weiden 90 Morgen umfasste.

In der französichen Zeit (1794-1814) besuchten 23 Kinder aus Eppenich die Primärschule in Bürvenich, die Eltern mussten für jedes Kind monatlich 1 Stüber (ehemals niederrheinische Groschenmünze) Schuldgeld zahlen. 

Bericht: Hans Peter Schiffer (Kirchen und Kapellen im Stadtgebiet Zülpich)

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Das bekannte Traktorfest in Eppenich

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Bild bitte anklicken um den Zeitungsartikel vom 06.08.07 zu lesen !

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Einwohnerzahlen stand vom: 31.12.2012 incl. Haus Lebenshilfe

Bürvenich: Einwohner insgesamt 915 
davon 455 weiblich und 460 männlich

Eppenich: Einwohner insgesamt 132 
davon 66 weiblich und 66 männlich

Einwohner insgesamt: 1.047